Gesund ernähren - sinnvoll ergänzen

Vitamin D-Mangel im Winter besonders hoch

In der Nationalen Verzehrstudie II aus dem Jahre 2008 des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel heißt es, dass mehr als die Hälfte der Bundesbürger es nicht schaffen, die täglich notwendige Dosis an Vitamin D zu sich zu nehmen. Zumindest im Winter haben sie einen Mangel an Vitamin D und setzen sich somit der Gefahr einer Mangelkrankheit aus. Neueste Forschungen haben ergeben, dass es bei älteren Menschen über 90 % sind, die an Vitamin D - Mangel leiden.

Deshalb muss besonders in der sonnenarmen Zeit zwischen Oktober und März darauf geachtet werden, dass ausreichend Vitamin D zugeführt wird. Vitamin D ist eines der wenigen Vitamine, die sich unter Sonneneinstrahlung selber in unserem Körper bildet. Deshalb ist es in Zeiten mit wenig Sonnenlicht wichtig, die verminderte Produktion von Vitamin D durch entsprechende Nahrung aufzufangen.

Vitamin D schützt vor Knochenbrüchen, Krebs, Diabetes, Multipler Sklerose und auch Depressionen. In mehreren Studien konnte ein Zusammenhang zwischen Vitamin D und Depressionen nachgewiesen werden. Die empfohlene tägliche Zufuhr an Vitamin D liegt momentan bei 20 Mikrogramm. Über eine ausgewogene gesunde Ernährung nehmen wir jedoch nur zwei bis vier Mikrogramm täglich zu uns. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich in den Wintermonaten viel im Freien zu bewegen und darauf zu achten, dass ausreichend Vitamin D aufgenommen wird.
 
Eine gute Quelle für Vitamin D aus der Nahrung sind Lachs, Thunfisch, Eier, Kalbsleber oder Hartkäse. Gleichzeitig ist es sinnvoll, sich zumindest in der Winterzeit durch eine Nahrungsergänzung zusätzlich mit Vitamin D zu versorgen.
 
 
 
Vitamin D Mangel
 

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Aktualisiert am 16/06/2017 at 11:24.

 

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